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Vorwort:
Ich
habe nicht sehr viele verschiedenen Distributionen ausprobiert,
da die erste auf Anhieb funktioniert hat. Dies war die Professional-Edition
von SuSE in der Version 7.1 . Der Hautgrund der mich letztlich
dazubrachte das GericomNotebook zu kaufen war die zum Kaufdatum
eine sehr gut Hardwareaustattung zu einem attraktiven Preis
hatte. Zum Zeitpunkt des kaufs war ich mir noch gar nicht sicher,
ob ich denn überhaupt eine Linux Version mit grafischer
Oberfläche zum laufen bekommen würde, aber Berichte
von anderen Linux Usern machten mir dann Hoffnung den SIS grafikchip
doch ohne grösseren Ärger zum laufen zu bekommen.Nach
nun 4 Wochen mit diesem Notebook kann ich doch guten gewissens
das Gericom Notebook mit einsatz von Linux weiterempfehlen.
Das einzige was ich unter Linux noch zum laufen gebracht habe
ist das Modem, doch dazu steht weiter unten ein bisschen mehr.
Geholfen hat mir ausserdem die Webseite von Fabio
Tosques (sep. 2008: Die Webseite ist leider nicht mehr existent) der ebenfalls einen Gericom Laptop mit Linux benutzt,
allerdings konnte mir seine X-Serverkonfiguration leider nicht
weiterhelfen.
Ausstattung:
o.k.
nun zum interessanteren Teil. Was ich im April 2001 (for 2999,-
DM bei MediaMarkt)
gekauft habe läuft mit folgender Hardware.
Prozessor:
Processor: 850Mhz PIII
Corelogic: SiS-Chipset mit integriertem Video, Audio, Netzwerk
und ModemController
Bus Architektur: 66Mhz frontside-bus (100Mhz ready)
Harddisk:
Ich bekam eine 12GB grosse Partition auf der Windows Millenium
vorinstalliert war.
CD/DVD-ROM:
cdromspeed: 24x
dvdromspeed: nicht weiter spezifiziert
LCD
Bildschirm:
ein 13,3-inch XGA active-matrix TFT display unterstützt
eine Auflösung von bis zu 1024x768 pixeln bei einer Farbtiefe
von maximal 16Mio. Farben
Grafikchip:
SiS 630 mit integriertem 2D/3D AGPBus grafikbeschleuniger: UltraAGP
architecture graphics capability (was einem 4x AGP gleichen
sollte).
Das Notebook gestattet auch ein Anschliessen eines externen
Monitors (zumindest laut beschreibung, da von mir noch nicht
getestet)
Audio Chipset:
SiS 630 mit integreirtem Sound Controoler: 64-Voice Polyphony
Wavetable Synthesizer; DirectSound 3D beschleuniger für
IID, IAD und Doppler effects.
Modem Chipset:
SiS 630 mit integriertem Soundcontroller.
Geschwindigkeit: V.90 / K56flex und beim Download bis zu 56000
bps;
LAN Network Adapter:
SiS 630 mit integrierem PCI Fast Ethernet für 10Base-T
and 100Base-TX Netzwerke. Unterstützt standard PnP Funktion:
M$ Win 9x Plug'n'Pray etc.
PC Card PCMCIA Controller:
O2Micro OZ 6812/ 6912 controller
TYPE II/III PC mit Card Bus 1.0 interface, etc.
und
los ging es:
Die Installation von SuSe-Linux verlief ohne grössere nennenswerte
Probleme.Es war sogar möglcih die Platte mit hilfe von
yast2 neu zu partitionieren ohne meine Daten auf der Windowspartition
zu verlieren.
X-Server:
Den X-Server bekommt man vermutlich folgendermassen am einfachsten
zum laufen:
Mein Laptop ist für eine 1024x768er Auflösung bei
einer Farbtiefe von konfiguriert.
Installation möglichst mit yast2 beginnen. Sobald yast2
einen x-server installieren möchte muss "ohne x-server"
installieren ausgewählt werden.Kopiert euch einfach nach
beenden der Installation diese XF86Config
nach/etc auf euren Rechner. Nun müsst ihr eure ow you /etc/lilo.conf
editieren und dabei den vga-Parameter von vga=normal auf vga=791
setzen.
> lilo
(dieser Befehl zwingt euren Rechner die eben veränderte
Konfiguration neu einzulesen)
Dies sollte euren Rechner dazu bringen schon direkt beim booten
in einen 16Bit Modus zu springen, was ihr auch am Pinguin der
dann in der linken oberen Ecke auftauchen sollte überprüfen
können solltet. Und ändert die Login Konfiguration
im yast von ascii auf einen grafischen login oder ändert
den Wert direkt in der /etc/inittab, damit der x-server auch
beim Hochfahren direkt gestartet wird.
Nun muss noch ein Paket nachinstalliert werden (am einfachsten
mittels yast).Und zwar xfbdev dass in der serie xsrvnow gefunden
werden sollte. Nun solltet ihr in der Lage sein sax mit folgenden
Kommandos aufzurufen.
> sax -s fbdev
Wenn ihr wollt könnt ihr nun eure Konfigurationauf mit
folgendem Befehl testen:
> startx -- -bpp 16
O.k. jetzt ist es fast geschafft! Rebootet euer System und ihr
solltet von eurem grafischen LoginPanel begrüsst werden.
Wenn nicht, könnt ihr noch folgendes probieren::
> XF86_FBDev -bpp 16
> ln -s /usr/X11R6/bin/XF86_FBDev /var/X11R6/bin/X
Wenn nun alles so wie erhofft funktioniert gibt es noch eine
Kleinigkeit zu tun, geht in die /etc/rc.config.d/apmd.rc.config/apm
und setzt APMD_LEAVE_X_BEFORE_SUSPEND="yes" .
Netzwerk:
Die Netzwerkksrte sollte ohne grössere Probleme
lauffähig gemacht erden können.Es müssen lediglich
die richtigen Module nachgeladen werden, die der SuSE-Version
6.4 bereits im Kernel enthalten sind. Andere Distributionen
und Besitzer älterer SuSE-Versionen müssen sich erst
einen neuen Kernel kompilieren. Ansonsten geht es folgendermassen
weiter.
> modprobe sis900
um den Treiber zu aktivieren und dann noch
> ifconfig eth0 192.168.0.99 netmask 255.255.255.0 up
um die persönlichen Netzwerkeinstellungen zu konfigurieren,
und diejenigen die auch ein Gateway brauchen sollten noch folgendes
eingeben und einen Eintrag in der /etc/route.conf vornehmen
> route add -net default gateway 192.168.0.1
Modem:
Habe das Modem jedoch leider noch nicht zum laufen
bekommen, da es sich um ein sogenanntes winmodem handelt, dass
momentan noch nicht unterstützt wird. Falls es doch jemand
hinbekommen sollte würde ich mich über Infos hierüber
sehr freuen.
Das einzige was ich zu diesem Thema gefunden habe ist eine Website
der es Treiber für einige winmodems gibt.
Leider wurde die Webseite aus dem Netz genommen
Sound:
Der Sound lies sich bei mir ohne Probleme und mit Hilfe von
yast2 konfigurieren.
So,
have a lot of fun ............................... |